Urlaub und Silvester

Als ich meinen Schlaf am 25. Dezember nachgeholt hatte, saßen wir alle beim Frühstück/Mittagessen und es entstand der erste Familienstreit, in den ich involviert war. Man sollte wahrscheinlich nicht glücklich darüber sein, doch ich war es!
Aber mal alles von Anfang.
Fünf Minuten vor dem Mittagessen kam meine kleine Gastschwester Pamela in mein Zimmer und meinte, sie bräuchte meine Hilfe, weil ihre zwei großen Geschwister sie mit ihren Eltern mitschicken wollten, da meine Gasteltern ab 26. für einen viertägigen Urlaub Verwandte in den Bergen besuchen fahren würden, und meine Geschwister das Haus für sich alleine haben wollten. Somit war meine Aufgabe beim Mittagessen meine Gastschwester zu verteidigen und meine Eltern zu überreden, dass sie mit mir und den anderen hierbleiben würde.
Das ganze nahm mehrere unschöne Wendungen, von einer demokratischen Abstimmung, bis hin zu einer wütend schreienden und wild trampelten Pamela.

„Im Endeffekt saßen meine Gasteltern, meine Gastoma, meine kleine Schwester und ich am nächsten Tag im Auto in die Berge.“

Im Endeffekt saßen meine Gasteltern, meine Gastoma, meine kleine Schwester und ich am nächsten Tag im Auto in die Berge. Für mich war es der erste Urlaub mit meinen Familie und die vier Tage waren wirklich schön. Pamela und ich verstanden uns nie besser, das Essen war toll, und wir halfen einen Tag auf der Kaffeeplantage von Verwandten. Das war jedoch ein Punkt bei den Erzählungen, wo ich und Pamela andere Wörter verwendeten. Sie meinte wir MUSSTEN helfen, ich sage wir DURFTEN. 🙂
Es war ein einmaliges Erlebnis und total toll. Nach dem Tag hatte ich zwar Muskelkater und einen Sonnenbrand, aber es hat sich gelohnt!

Auch der restliche Besuch war schön und als wir am Samstag zu Mittag wieder daheim ankamen, waren ich und Pamela ein Spitzenteam, wenn es um das Nerven unserer großen Geschwister ging, da diese nach den vielen Partys dieser Woche nicht in Höchstform waren.
Zwei Tage später war Silvester. Es war ein ungewohntes Gefühl, nicht zu Hause zu sein, welches ich zu Weihnachten gar nicht hatte.
Doch meine Familie sorgte dafür, das mir in keiner Weise langweilig wurde. Und als es dann auch noch mein Lieblingsessen – NACHOS – gab, war alles vergessen. Ich fand es lustig, als ich um fünf Uhr am Nachmittag bei Freunden in Österreich anrufen und ihnen „Frohes neues Jahr“ wünschen konnte, und das, obwohl bei mir noch die Sonne schien.
Nach dem Abendessen fingen meine Schwester und ihr Freund an zu tanzen und bald auch meine Eltern. Als mich dann mein Bruder fragte, fing der Spaß für die anderen erst richtig an! Doch nachdem ich ein paar Mal gestolpert und meinem Bruder auf die Füße gestiegen bin, schaffte ich es. Es war total lustig!
Aber am besten von allen Dingen an dem Abend war, dass ich um Mitternacht in einer kurzen Hose und T-Shirt allen gratulieren konnte!