Excursiones!

Hallo!

Gastschwester und ich mit Plastik-Weihnachtsbaum

Gastschwester und ich mit Plastik-Weihnachtsbaum

Vom Christkindlmarkt übers Eislaufen bis hin zu überfüllten Einkaufsläden und Metros fängt auch schon langsam in Barcelona der Weihnachtswahnsinn an. Jedoch sind die Weihnachtsbräuche hier so ziemlich das Gegenteil zu denen in Österreich.

Wenn ich es dann live erlebt habe, werde ich euch in einem anderen Blogeintrag davon berichten. Heute werde ich euch erzählen, wie es mir in den letzten Wochen so ergangen ist. Weiterlesen

Endlich Ferien

Hi Leute!

Ich hab mich länger nicht mehr gemeldet, tut mir leid. Aber jetzt bin ich wieder hier.

Es waren zwei ziemlich langweilige Monate, aber es gab auch spannende und lustige Momente, worüber ich euch jetzt erzählen werde.

Cultural orientation camp

Die traditionellen Aktivitäten wurden auf einer Schule gemacht, und hier gibt es einen Foto mit einem Teil der Schüler mit uns, Austauschschülern

Die traditionellen Aktivitäten wurden auf einer Schule gemacht, und hier gibt es einen Foto mit einem Teil der Schüler mit uns, Austauschschülern

Anfang September gab es für alle Austauschschüler ein COC (cultural orientation camp). Wir wurden Weiterlesen

C’est les vacances

Salut, alle miteinander!

Ja, ich hab es tatsächlich geschafft nach über einem Monat wieder einmal einen Blogeintrag zu veröffentlichen. In einer normalen Schulwoche finde ich kaum Zeit dazu, denn mein Stundenplan und meine vielen Freizeitaktivitäten (Tanzen, Zeichnen, Theaterbesuche,…) beanspruchen mich völlig. Zu Hause bin ich also eigentlich nur zum Essen und Schlafen, denn auch am Wochenende organisiert meine Familie immer ein ordentliches Feizeitprogramm. Momentan haben wir Herbstferien… Naja eigentlich sind sie schon wieder vorbei. Aber sie waren auf jeden Fall genial:

Mit der Familie im Norden

Arras

Arras – „La Grande Place“

Montag gings um 7 Uhr Morgens mit dem TGV ab in den Norden, nach Lille, wo uns nach einer 6 stündigen Zugfahrt Céciles Eltern vom Bahnhof abholten und bei ihnen zu Hause (im 40 km entfernten Béthune) einquartierten. Abends wurde dann erst mal richtig lang und gut und viel gegessen 😉 Weiterlesen

Strandmarathon!

Ich kann sagen: In den letzten Wochen war „Strand“ mein zweites Zuhause! 🙂 Ich verbrachte echt seehr viele Tage am rauschenden Meer, in der Sonne brutzelnd (leider ein bisschen zu lange) und mit guter Musik.

Ich liebe es einfach nur unter einer Palme im Sand zu liegen, das Wasser zu hören und einfach nur dahin zu dösen. So kam ich auch einem meiner letzten Zielen näher: Weiterlesen

Sonnenbrand und Mückenstiche

Link

Einige haben sich bestimmt schon gewundert, warum ich mich so lange nicht melde. Nein, ich bin nicht untergetaucht und mit der russischen Mafia durchgebrannt! 10 Tage lang durfte ich mit anderen AFS-SchülerInnen durch Russland gondeln. Die Reise habe ich beim Wettbewerb “My Vision of Russia 2013” gewonnen. Jeder von uns präsentierte in Form von Bildern, Texten oder Videos sein Leben in Russland, seine Eindrücke vom Land und dessen Kultur. Die 15 glücklichen Gewinner durften gemeinsam in den Süden fahren- nach Volgograd und Astrachan.

Unsere Truppe vor der Mutter-Heimat-Statue         (Родина-мать) in Wolgograd

Unsere Truppe vor der Mutter-Heimat-Statue (Родина-мать) in Wolgograd

Los ging unser Trip am “Tag des Sieges” (9.Mai). Nach 21 Stunden Zugfahrt, mittlerweile hab ich mich übrigens an diese Monster-Trips gewöhnt, kamen wir am folgenden Tag in Wolgograd an und wurden gleich von unseren Gastfamilien empfangen. In den nächsten Tagen wurden uns die schönsten Seiten der Stadt an der Wolga gezeigt. Gefallen hat es mir dort wahnsinnig gut, ich kam mir vor wie in Italien: heiß, die Wolga (die so breit ist, dass sie ein Meer sein könnte) und die ganzen Italienerinnen in unserer Gruppe. 😀

Baden im See Baskuntschak

Baden im See Baskuntschak

Eine Exkursion führte uns überhaupt zum Salzsee Baskuntschak. Insgesamt 8 Stunden Busfahrt, nur um einen See zu sehen.. am Ende hat sich’s doch ausgezahlt. 😀 Zwar war ich noch nie am Toten Meer, aber genau so muss sich das Baden dort anfühlen. Du schmeißt dich einfach ins Wasser und tust genau nichts. Denn durch den hohen Salzgehalt des Wassers schwimmt man einfach an der Oberfläche. Das war so ein geniales Gefühl! (:

Nach einem wunderschönen Wochenende ging’s mit dem Nachtzug schon weiter nach Astrachan an der Wolga. Logischerweise haben wir diesmal im Zug fast nicht geschlafen, schließlich fuhren wir alle gemeinsam. Doch die Astrachaner hatten kein Erbarmen mit uns- kaum angekommen (6:00 morgens!) durften wir zwar kurz mit unseren Gastfamilien “nach Hause”, mehr als Waschen (war dringend nötig 😛 ) und Essen ging sich aber nicht aus. Schon am ersten Tag wurde uns während einer 3-stuendigen Bustour die ganze Stadt gezeigt. Anschließend wurden wir in einer der Schulen traditionell mit Musik, Tanz, Brot und Salz empfangen. Was mir besonders gut gefiel war, dass uns die SchülerInnen der Schule nach dem Mittagessen die vielen verschieden Kulturen und Völker, welche in Astrachan leben, vorstellten. In Russland ist Rassismus leider sehr stark verbreitet, vor allem in der Umgebung rund um Moskau bekomm ich viel mit. Aus diesem Grund fand ich es total schön, demonstriert zu bekommen, wie friedlich man miteinander leben kann.

Tanz der Kasachen (:

Tanz der Kasachen (:

In Astrachan wurden wir mit Informationen regelrecht erdrückt, jeden Tag besuchten wir 2-3 Museen. Außerdem stellten wir unsere eigenen Länder bei einem Jugendforum vor und hatten Tanzkurs, um beim Abschlussball des AFS-Lagers glänzen zu können. Auch Astrachan ist eine wunderschöne Stadt, es gibt so viele alte, aber hübsche Gebäude. Manchmal fühlte ich mich wie im Märchen. (: Die 10 Tage vergingen natürlich wie im Flug, am Samstag hieß es dann Abschied nehmen. Es fiel uns allen ziemlich schwer, viele Tränen sind geflossen.. Uns wurde einfach bewusst, dass es in 6 Wochen wirklich ernst wird und sich unsere Wege vielleicht für immer trennen werden.

Im Gesamten war dies die beste Reise während meines Aufenthalts hier. Ich wollte gar nicht mehr zurück. Am liebsten wäre ich am Bahnhof in Moskau einfach in einen anderen Zug gestiegen und wieder weggefahren, um noch mehr von der Schönheit Russlands zu sehen. Der bittere Beigeschmack: Als “Souvenir” durften wir alle mindestens 20 Mückenstiche und starke Sonnenbrände mit nach Hause nehmen- schließlich war keiner mehr die Sonne gewöhnt. Vor allem in Astrachan war’s richtig heiß, vermutlich bis zu 40 Grad. Laut den Leuten dort war das noch nichts, im Sommer gibt’s sogar mal 60! Kann man da überhaupt leben?? Vielleicht wäre das ja ein Grund, wieder zu kommen- um dies zu testen! 😀

Ganz liebe Grüße aus dem Sommer,

Anja

Urlaub und Silvester

Als ich meinen Schlaf am 25. Dezember nachgeholt hatte, saßen wir alle beim Frühstück/Mittagessen und es entstand der erste Familienstreit, in den ich involviert war. Man sollte wahrscheinlich nicht glücklich darüber sein, doch ich war es!
Aber mal alles von Anfang.
Fünf Minuten vor dem Mittagessen kam meine kleine Gastschwester Pamela in mein Zimmer und meinte, sie bräuchte meine Hilfe, weil ihre zwei großen Geschwister sie mit ihren Eltern mitschicken wollten, da meine Gasteltern ab 26. für einen viertägigen Urlaub Verwandte in den Bergen besuchen fahren würden, und meine Geschwister das Haus für sich alleine haben wollten. Somit war meine Aufgabe beim Mittagessen meine Gastschwester zu verteidigen und meine Eltern zu überreden, dass sie mit mir und den anderen hierbleiben würde.
Das ganze nahm mehrere unschöne Wendungen, von einer demokratischen Abstimmung, bis hin zu einer wütend schreienden und wild trampelten Pamela.

„Im Endeffekt saßen meine Gasteltern, meine Gastoma, meine kleine Schwester und ich am nächsten Tag im Auto in die Berge.“

Im Endeffekt saßen meine Gasteltern, meine Gastoma, meine kleine Schwester und ich am nächsten Tag im Auto in die Berge. Für mich war es der erste Urlaub mit meinen Familie und die vier Tage waren wirklich schön. Pamela und ich verstanden uns nie besser, das Essen war toll, und wir halfen einen Tag auf der Kaffeeplantage von Verwandten. Das war jedoch ein Punkt bei den Erzählungen, wo ich und Pamela andere Wörter verwendeten. Sie meinte wir MUSSTEN helfen, ich sage wir DURFTEN. 🙂
Es war ein einmaliges Erlebnis und total toll. Nach dem Tag hatte ich zwar Muskelkater und einen Sonnenbrand, aber es hat sich gelohnt!

Auch der restliche Besuch war schön und als wir am Samstag zu Mittag wieder daheim ankamen, waren ich und Pamela ein Spitzenteam, wenn es um das Nerven unserer großen Geschwister ging, da diese nach den vielen Partys dieser Woche nicht in Höchstform waren.
Zwei Tage später war Silvester. Es war ein ungewohntes Gefühl, nicht zu Hause zu sein, welches ich zu Weihnachten gar nicht hatte.
Doch meine Familie sorgte dafür, das mir in keiner Weise langweilig wurde. Und als es dann auch noch mein Lieblingsessen – NACHOS – gab, war alles vergessen. Ich fand es lustig, als ich um fünf Uhr am Nachmittag bei Freunden in Österreich anrufen und ihnen „Frohes neues Jahr“ wünschen konnte, und das, obwohl bei mir noch die Sonne schien.
Nach dem Abendessen fingen meine Schwester und ihr Freund an zu tanzen und bald auch meine Eltern. Als mich dann mein Bruder fragte, fing der Spaß für die anderen erst richtig an! Doch nachdem ich ein paar Mal gestolpert und meinem Bruder auf die Füße gestiegen bin, schaffte ich es. Es war total lustig!
Aber am besten von allen Dingen an dem Abend war, dass ich um Mitternacht in einer kurzen Hose und T-Shirt allen gratulieren konnte!